Raus aus der Volksvergiftung – Das Vorwort mit Gerti

Vorwort?

Grüezi!
Krass, Sie sind da! Und zu allem bereit?

Na dann …
Forward!

Hi, meine lieben Jägers- und Sammlerleut!

Nicht erschrecken, sieht hier alles ziemlich handgreiflich aus.
Hab jedoch alles im Griff.
Ich heisse Gertrud. Meine Freunde nennen mich Gerti.
Mein ganzes Leben lang schlage ich mich bereits in diesem Konsumdschungel mit allerhand gerissenen Viechern herum.
Das glaubt ihr nicht, was die sich alles einfallen lassen, um Beute zu machen!
Da muss man aufpassen wie ein Schiesshund, damit sich keine gierige Zecke festbeisst.

In den letzten 100 Jahren haben Pharma-, Kosmetik- und Ernährungsindustrie bedenkliche Ausmasse angenommen. Nicht nur deren Leitsätze mit fragwürdigen Gewinnen sind gewaltig, auch die Inhaltsstoffe der Produkte rangieren von unnötig über gruselig bis zu gewalttätig.
Besonders unsere Umwelt, mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt, muss vernichtende «Leid-Sätze» ertragen.

Wir Menschen werden systematisch in Konsumsackgassen beworben, in denen dann jegliche Orientierung, feine Geschmackssinne, natürliche Körpergefühle, herzhafte Intuitionen, unerschütterlicher Kampfgeist getrübt oder gänzlich ausgehebelt werden. Zum Wohle der Aktienkurse verschmieren, essen und trinken wir illusioniert jeden Schrott.

Dinieren bis zum Amputieren

Neulich, dahinten im Shopping-Center. Mmhh… fortwährend steigt mir der unwiderstehliche Duft von gebratenen Güggeli in die Nase. Die Wägelchen der Kundschaft sind voll. Erdbeeren glänzen knallrot. Grüne Salatgurken räkeln sich wie abgemessen ordentlich in der Kiste. Schinken verzückt mit saftigem Rosa, eingeklemmt im zeitlos knusprigen Brötchen. Im Getränkegestell erfindet buntes Saufzeugs den Regenbogen neu. Zum Abschluss des Kaufvergnügens begeistert noch die Kosmetikabteilung mit einem Feuerwerk von bedufteten Lösungen gegen menschliche Hüllen, die mit widerlichen Ausdünstungen oder unattraktiven Ausschlägen von unten bis oben gegen das bunte Treiben protestieren. Alles sieht tiptop sauber aus, alles ist ordentlich verpackt, alle Grenzwerte werden eingehalten, nichts löst kritische Fragen aus.

Wie immer wird mir schwer ums Herz. Denn genau hier beginnt der Leidensweg. Ich betrachte die vielen Menschen, die darauf vertrauen, nichts Gesundheitsschädliches einzukaufen. Wieviel Menge macht eigentlich das Gift?

Das Güggeli hormonisiert, die Milch uperisiert, der Rahm homogenisiert, das Gemüse sterilisiert, die Kosmetik konserviert, Kräuter extrahiert, Getränke standardisiert, Nahrungsergänzungsmittel synthetisiert, Fleisch desinfiziert, Wurst pasteurisiert. Herstellung, Herkunft, Qualität, Zusatzstoffe?
Alles top secret hinter unaussprechlichen Fremdwörtern.
Nach ein paar Jahren folgt der erste Gang in die Drogerie. Die Haut juckt, Haare fetten, der Kopf schmerzt, der Hals brennt, die Verdauung spukt, der Schlaf fehlt. Corona, die wohl berühmteste Influenz«a»rin, wirft sich für 20-19 Batzen, trotz Gummi- und Maskenpflicht, jedem an den Hals. Neidisch beobachtet der Apotheker das Geschäften seiner Nachbarn. Nur Geduld! Die Werbung wird fruchten. Eiterdemos, Nierenstreiks, Lebermeutereien, Magenrebellionen, Hautrevolten lassen sich bald nur noch mit Rezepten der Ärzte niederschlagen.

Langsam schwinden unsere Kräfte. Die zehrende Symptomabwehr mit «ertragreichen» Nebenwirkungen schlägt aufs Gemüt und auf das Portemonnaie. Und immer diese Disziplin, bei eh schon vollen, durchgestylten Tagesabläufen! Wo bleibt die Besserung?
Gönnen Sie sich mal was Gutes! Lassen Sie sich verwöhnen! Tanken Sie neue Energien! Die Naturheiler massieren, physionieren, diagnostizieren, parlieren, therapieren bis sämtliche Reflexzonen desertieren.

Alle meinen es gut mit uns.

Aber können wir mit dreckigem Wasser die Scheiben sauber putzen oder putzen lassen? Eben! Da nützen die ausgeklügelsten Maschinen, die saugfähigsten Lappen, die streifenfreiesten Putzmittel gar nichts.
Zeit für einen Wasserwechsel!

Um unsere Software (Hirnfunktionen) sowie unsere Hardware (Herz) vor Vergiftung wie auch Versauerung zu schützen, schiebt unser überlastetes Entgiftungssystem Abfallstoffe möglichst weit weg von diesen Hauptschaltzentralen nach aussen.

Unsere Arme und Beine füllen sich jetzt mit abgelagerten Stoffwechselendprodukten. Giftverdünnungswasser verhindert das Durchätzen von Gewebe und Arterien.
In dieser Peripherie dominiert nun eine stinkende, zähflüssige Brühe den Ablauf. Entnervt ob dem Gedränge zwicken die Waden Nacht für Nacht «SOS» ins Oberstübchen. Im Bett erneut das gewohnte Ballett: Ein erstes Wälzen nach rechts, dann nach links, der Puls kommt langsam in die Gänge, die Atmung schlurft hörbar hinterher. Mühsam stemmen wir eine Hand in die Matratze und richten uns auf, ziehen die Beine bis zum Bauch hoch, um die Füsse zu massieren. Vielleicht hilft etwas Bewegung. Lässig-locker trampeln wir barfuss im Zimmer herum, stets bemüht, ja nicht ganz wach zu werden. Doch der Schlaf ist längst abgehauen. Mit kantiger Miene, die Lippen zu einem weissen Nichts zusammengepresst, verlassen wir das Zimmer Richtung Hausapotheke.
Erste Lichtstrahlen fallen auf das zerknüllte, verschwitzte Bettlaken.

Am Tage piesacken uns dann lästige Risse in den Fingern. Peinliche Dammbrüche unter den Achseln animieren zwar zu einer aufrechten Haltung. Doch Krämpfe, die sowohl Muskulatur wie auch Seele schinden, verzehren ungezwungene, lebensfrohe Spontaneität. Stechende Spalten in den Fersen krümmen den Rücken bei jedem Schritt, als wären wir von einem Köter gebissen worden.

Alle natürlichen Körperöffnungen sowie zweckbedingte, leider unappetitliche Löcher im Bein, auf der Haut oder anderswo funktionieren vorerst als lebenswichtige Müllabflüsse. Die Fusssohlen laufen heiss. Nur viel Schweiss bringt etwas Kühlung oder Säureentlastung. Feucht, warm und sauer? Das ideale Pilzklima. Ob Steinpilze, Champignons, Blutpilze, Scheidenpilze, Fusspilze, Hautpilze etc., allesamt gedeihen sie zwischen pH 4 – 6,5 prächtig.

Genetisch bedingte Mülldeponien (Brüste, Gebärmutter, Prostata, Leber-, Nieren- und Gallensteine, Krebsgeschwüre etc.) benutzt unser Rettungssystem als letzte Notfall-Zwischenlager; in der Hoffnung, der Besitzer schalte doch noch rechtzeitig auf «Müll-Entsorgung» um.

Zugegeben, in diesem letzten, rentablen Verstümmelungs-Stadium der Vergiftung wird der Weg zur vollständigen Heilung sehr steinig. Lassen Sie jetzt keines Ihrer Mit-Glieder im Stich! Schon gar nicht beim Chirurgen im Abfalleimer! Nehmen Sie die offenen Beine unter Ihre Tennisarme! Fahnden Sie nach Ihrer inneren «Kampfsau»!
In jedem Menschen steckt ein kühner Kämpfer oder ein pfiffiger Stratege.

Ziehen Sie den Stecker! Lassen Sie sich nicht mehr ins «Netz.com» locken. Anstatt Unte(r)n-Haltung ziehen wir uns Oberhand rein.

Ab sofort sind Sie kein dicker Fisch mehr, den man an Land zieht und ausnimmt. Wir boxen uns gemeinsam nach dort oben hoch: Zum Olympus Veritas. Zeit, den aufgebundenen Bären abzuschiessen, den Stier bei den Hörnern zu packen. Beenden wir das Affentheater!

Visier runter, «kampf-lustig» 😄 langsam vorrücken!